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Liveticker Tour de France 7. Etappe: Belfort - Chalon-sur-Saône
2000 m 2500 m 1500 m 1000 m 500 m 0 m km km 179 m CHALON-SUR- SAÔNE 375 m BELFORT 0 362 m Aibre 10 289 m L'Isle-sur-le-Doubs 25 598 m Col de Ferrière 37,5 504 m Vaudrivillers 54 527 m Gonsans 66,5 601 m Étalans 77 334 m Ornans 88,5 95,5 586 m Côte de Chassagne-Saint-Denis 564 m Côte de Nans-sous-Sainte-Anne 119,5 334 m Salins-les-Bains 127,5 304 m Arbois 140,5 235 m Colonne 159,5 218 m La Chaux-en-Bresse 170 190 m Torpes 181,5 188 m Mervans 196,5 190 m Saint-Martin-en-Bresse 205,5 230 km km 179 m CHALON-SUR- SAÔNE 375 m BELFORT 0 598 m Col de Ferrière 37,5 95,5 586 m Côte de Chassagne- Saint-Denis 119,5 188 m Mervans 196,5 230 564 m Côte de Nans-sous- Sainte-Anne
Die Karte der heutigen 7. Etappe
Trikot-Träger nach der 7. Etappe
Gelbes Trikot
TFS Ciccone, G.
Grünes Trikot
BOH Sagan, P.
Gepunktetes Trikot
LTS Wellens, T.
Weisses Trikot
TFS Ciccone, G.
Kämpferischster Fahrer
WGG Offredo, Y.
Teamwertung
Trek - Segafredo
18:01:25
Start zu dieser 200 Kilometer langen Berg- und Talfahrt ist um 12.10 Uhr. Wir versorgen Sie hier wieder ab ca. 11.40 Uhr mit allen wichtigen Informationen zum Rennen und verabschieden uns für heute.
18:00:05
Morgen erwarten wir etwas mehr Aktion als auf der heutigen Etappe. Es ist ein ständiges Auf- und Ab über insgesamt sieben Berge der zweiten und dritten Kategorie - insgesamt mehr als 4000 Höhenmeter. Eine typische Etappe, bei der Ausreißer wieder gute Chancen haben.
17:58:18
Das Nachwuchsklassement wurde nachträglich korrigiert.

1. Giulio Ciccone, 29h17'39''
2. Egan Bernal, + 53''
3. Enric Mas, + 1'23''
4. David Gaudu, + 1'52''
5. Wout Van Aert + 14'49''

Es ist doch nicht Schachmann, der auf den fünften Platz vorrückt. Es bleibt bei Wout Van Aert.
17:55:27
Noch ein kurzer Blick auf Buchmann: Erwartungsgemäß kommt er mit dem Hauptfeld ins Ziel, bleibt also im Gesamtklassement auf dem 12. Platz mit 1'22'' Minuten Rückstand auf Giulio Ciccone.
17:54:01
Eine Wertung fehlt noch: Die Mannschaftswertung. Durch den Etappensieg fährt Jumbo-Visma wieder in die Top Fünf - ansonsten bleibt alles beim Alten.

1. Trek - Segafredo
2. Movistar Team + 1'39''
3. Groupama - FDJ + 2'04''
4. Education First + 4'26''
5. Team Jumbo Visma + 8'31''
17:51:10
Noch einmal einen Blick auf den Sprint: Groenewegen erreichte eine Topgeschwindigkeit von 74,1 km/h, da kam kein anderer mit. Ingesamt fuhr Groenewegen auf den letzten 500 Metern einen Schnitt von 52,8 km/h.
17:49:32
Eine kleine Änderung im Weißen Trikot: Schachmann rückt auf den fünften Platz vor.

1. Giulio Ciccone, 29h17'39''
2. Egan Bernal, + 53''
3. Enric Mas, + 1'23''
4. David Gaudu, + 1'52''
5. Maximilian Schachmann, + 16'53''
17:49:09
Die Top Fünf der Bergwertung bleibt nach dieser Flachetappe unverändert.

1. Tim Wellens, 43 Punkte
2. Giulio Ciccone, 30 Punkte
3. Xandro Meurisse, 27 Punkte
4. Dylan Teuns, 13 Punkte
5. Natnael Berhane, 13 Punkte
17:48:31
In der Sprintwertung kann Sagan seine Führung weiter ausbauen, da die bisher Zweit- und Drittplatzierten hinter ihm landeten.

1. Peter Sagan, 177 Punkte
2. Sonny Colbrelli, 121 Punkte
3. Elia Viviani, 117 Punkte
4. Michael Matthews, 116 Punkte
5. Caleb Ewan, 76 Punkte
17:46:32
Das Gelbe Trikot bleibt bei Tour-Debütant Giulio Ciccone - auch ansonsten gibt es keine Änderung in den Top Ten:

1. Giulio Ciccone 29h17'39''
2. Julian Alaphilippe + 6''
3. Dylan Teuns + 32''
4. George Bennett + 47''
5. Geraint Thomas + 49''
6. Egan Bernal + 53''
7. Thibaut Pinot + 58''
8. Steven Kruijswijk + 1'04''
9. Michael Woods + 1'13''
10. Rigoberto Uran + 1'15''
17:45:33
Hier die vorläufige Top Ten des Tages:

1. Dylan Groenewegen
2. Caleb Ewan
3. Peter Sagan
4. Sonny Colbrelli
5. Jasper Philipsen
6. Elia Viviani
7. Giacomo Nizzolo
8. Jasper Stuyven
9. Michael Matthews
10. Alexander Kristoff
Top Ten der 7. Etappe
17:44:01
Trotz erneut perfektem Leadout reicht es nicht für Viviani
17:43:34
Dritter wird Sagan, dahinter kommen nach Colbrelli und Philipsen.
17:42:51
Groenewegen gewinnt die Etappe ganz knapp vor Caleb Ewan.
Dylan Groenewegen gewinnt die 7. Etappe der Tour de France 2019
17:42:21
Aber auch er kommt nicht mehr an Groenewegen vorbei.
17:42:20
Von rechts kommt auch noch Ewan.
17:42:09
Sagan versucht noch an Groenewegen heranzukommen.
17:41:33
Den Sprint eröffnet allerdings Dylan Groenewegen.
17:41:20
Viviani bekommt wieder einen perfekten Lead-Out, direkt dahinter Sagan.
17:41:02
Deceuninck ist noch mit vier Fahrern da.
17:40:41
Jansen geht raus, nun übernimmt Burghardt für Bora, geht aber direkt raus. Nun übernimmt Oss.
17:40:17
Wout geht aus der Führung, Jansen übernimmt die Tempoarbeit.
17:39:54 | 228.5 km
Nun die zweite Engstelle, die scharfe Linkskurve, bevor es auf die 1600 Meter lange Zielgerade geht.
17:39:22 | 228 km
Die erste scharfe Kurve auf den letzten fünf Kilometern ist problemlos passiert.
17:38:37 | 227 km
Jetzt ist Wout Van Aert in der Spitzenposition. Er führt das Feld auf die finalen drei Kilometer.
17:37:25 | 226 km
Offenbar noch nicht gefunden hat sich Lotto-Soudal für Caleb Ewan.
17:36:50 | 225 km
Jetzt kommt Bora mit Burghardt sogar wieder ganz nach vorne.
17:36:27 | 225 km
Direkt hinter Ineos hat sich Bora-hansgrohe mit dem gesamten Team eingereiht. Hier geht es nicht nur darum, Buchmann und Konrad aus Stress herauszuhalten, mit Sagan hat man auch einen der Topfavoriten aus den Tagessieg, den man gut platzieren will.
17:35:05 | 223 km
Nun übernimmt Ineos die Führung. Vier Kilometer sind es noch bis zur Drei-Kilometer-Zone, ab der die Sturz- und Defektregel gilt. Danach lässt sich Ineos in der Regel zurückfallen, um den Weg freizumachen für die Sprinterteams.
17:33:29 | 221.5 km
8,5 Kilometer vor dem Ziel übernimmt Burghardt die Pace - schaut sich aber erst einmal um, ob seine Teamkollegen auch noch bei ihm sind.
17:32:28 | 221.5 km
Kaum im Feld wird Offredo direkt nach hinten durchgereicht und fährt wieder alleine - dieses Mal allerdings hinter dem Feld.
17:30:41 | 220 km
Und über den Tourfunk wird direkt der kämpferischste Fahrer der Tour bekanntgegeben. Yoann Offredo darf morgen die rote Rückennummer tragen.
17:29:02 | 217.5 km
12,5 Kilometer vor dem Ziel ist die mehr als 200 Kilometer andauernde Flucht beendet. Als erstes gibt Rossetto auf, Offredo zieht noch ein paar Meter weiter durch.
17:27:04 | 216.5 km
Kurz vor dem Ziel schauen wir schon einmal auf das heutige Finale: Auf einer Ringstraße kommen die Fahrer im Zielort auf die letzten 5000 Meter. 2,5 Kilometer vor dem Ziel geht es an einem Kreisverkehr rechts weg bis knapp 1600 Meter vor dem Ziel. Dort kommt erneut ein Kreisverkehr, in dem es scharf nach links geht. Die Kurve ist wichtig, um sich als Team zu positionieren - allerdings sollte man nicht in erster Position sein. Denn danach sind es noch 1,5 Kilometer geradeaus ins Ziel - ein langer Weg, für den man noch einige Helfer braucht.
17:23:38 | 214 km
Noch sind es 10 bis 15 Sekunden.
17:23:04 | 213.5 km
Deceuninck - Quick Step setzt sich mit Kasper Asgreen an die Spitze des Feldes und macht sich endgültig daran, das Loch zu den Ausreißern zu schließen.
17:19:37 | 211 km
Die Zahl der Teams, die in voller Mannschaftsstärke nach vorne drängt, steigt: Wir sehen unter anderem Bora-hansgrohe, Sunweb, Deceuninck, Astana und Sunweb, die auf der breiten Straße nebeneinander in der ersten Reihe fahren.
17:17:06 | 209.5 km
Mehr als 200 Kilometer in der Fluchtgruppe haben Rossetto und Offredo heute bereits hinter sich. Noch lässt ihnen das Feld einen kleinen Vorsprung.
17:12:27 | 205 km
Es geht auf die letzten 25 Kilometer. Auf der breiten Landstraße kommen nun die Klassementteams wie Ineos und Astana nach vorne, um ihre Kapitäne aus allem Stress herauszuhalten. Die Ausreißer hat das Feld auf der schnurgeraden Straße dabei schon fest im Blick.
17:10:21 | 204 km
Da das Feld wieder etwas Tempo herausgenommen hat, dürfen die beiden Ausreißer doch noch eine Zeit lang vorweg fahren. Der Vorsprung steigt wieder auf rund 30 Sekunden.
17:09:13 | 204 km
Und im Ziel gibt es noch einmal 50, 30, 20, 18, 16, 14, 12, 10, 8, 7 … 2 Punkte für die ersten 15 Fahrer.
17:08:23 | 203 km
Hier noch nachgereicht das Ergebnis des Zwischensprints in Mervans

1. Stéphane Rossetto, 20 Punkte
2. Yoann Offredo, 17 Punkte
3. Sonny Colbrelli, 15 Punkte
4. Peter Sagan, 13 Punkte
5. Elia Viviani, 11 Punkte
6. Michael Matthews, 10 Punkte
7. Ivan Garcia Cortina , 9 Punkte
8. Greg Van Avermaet, 8 Punkte
9. Oliver Naesen, 7 Punkte
10. Paul Ourselin, 6 Punkte
11. Jasper Stuyven, 5 Punkte
12. Anthony Turgis, 4 Punkte
13. Daniel Oss, 3 Punkte
14. Mads Würtz, 2 Punkte
15. Kasper Asgreen, 1 Punkt
17:07:29 | 202 km
Im Hauptfeld wird allerdings wieder Tempo herausgenommen - man will die Situation offenbar doch nicht ausnutzen.
17:06:21 | 201.5 km
Drei Movistarfahrer lassen sich aus dem ersten Feld zurückfallen, um Quintana zu helfen.
Helfer Quintana
17:05:17 | 200.5 km
Quintana gehört auch zu den abgehängten Fahrern.
17:04:27 | 200 km
Durch die Tempoverschärfung geht der Vorsprung der Ausreißer auf 15 Sekunden zurück. Die werden gleich gestellt.
17:03:45 | 199.5 km
Eine kleine Gruppe wird abgehängt, darin einige prominente Fahrer wie Dan Martin, Wout Van Aert und der bereits früh gestürzte Tejay Van Garderen.
17:02:40 | 198.5 km
Die Teams nehmen den Schwung aus der Sprintvorbereitung mit und ziehen erst einmal durch. Offenbar versuchten einige, auf der Windkante das Feld auseinanderzufahren.
17:01:18 | 197.5 km
Colbrelli gewinnt den Sprint des Feldes vor Sagan, Viviani und Matthews.
17:00:53 | 196.5 km
Sagan bleibt an Colbrellis Hinterrad - geht aber nicht mehr vorbei.
17:00:18 | 196.5 km
Colbrelli kommt aus dem Windschatten und tritt an.
16:59:57 | 196.5 km
Bahrain führt die Sprinter mit einem kleinen Zug an.
16:59:39 | 196.5 km
Anders im Feld. Dort ist jetzt richtig Hektik.
16:59:23 | 196.5 km
Zumindest zwischen den beiden gibt es keinen Kampf. Rossetto holt die Sprintwertung.
Rossetto gewinnt Sprintwertung
16:58:38 | 196 km
Jetzt aber zuerst die Ausreißer: Einträchtig geht es auf die letzten 500 Meter vor dem Zwischensprint.
16:58:05 | 195.5 km
Im Feld formieren sich die Sprinterteams für den Zwischensprint. Bora-hansgrohe für Sagan, aber auch Bahrain-Merdia für Colbrelli kommen nach vorne.
16:56:57 | 194.5 km
Zwei Kilometer für die beiden Ausreißer bis zur Sprintwertung, einen Kilometer weiter dahinter folgt das Feld.
16:51:36 | 191 km
Update: Das Feld macht vor der Sprintwertung nicht mehr ernst. Der Rückstand auf die Ausreißer steigt sogar wieder auf knapp zwei Minuten.
16:45:48 | 186.5 km
Rossetto und Offredo haben noch zehn Kilometer bis zur Sprintwertung. Und noch ist nicht ausgemacht, ob sie die auch als Solisten erreichen. Denn wenn das Feld ernst macht, sind die 1'30'' Minuten Rückstand schnell aufgefahren.
16:39:52 | 183.5 km
Aktuell ist das aber noch kein Problem. Nach dem Radwechsel kommt Van Aert schnell zurück ins Feld.
16:38:19 | 181.5 km
Defekt bei Wout Van Aert, der heute nicht mehr im Weißen Trikot, sondern wieder in seinem ganz normalen Teamdress unterwegs ist.
Defekt
16:35:04 | 180.5 km
Durch die Tempoverschärfung gelingt es den Ausreißern, den Vorsprung vorerst wieder auf knapp zwei Minuten auszubauen. Dieses Katz-und-Maus-Spiel wird noch einige Kilometer so weiter gehen.
16:33:38 | 180 km
Die Ausreißer müssen jetzt deutlich mehr arbeiten, um das Peloton auf Abstand zu halten - aktuell sind sie mit 47 km/h unterwegs. Zum Vergleich: Um zu Etappenbeginn auszureißen, reichte Rossetto und Offredo ein Schnitt von rund 37 km/h auf 20 Kilometern, um einen Vorsprung von vier Minuten herauszufahren.
16:28:03 | 175 km
Etwas mehr als 20 Kilometer bis zur Sprintwertung. Das Peloton kommt den Ausreißern immer näher. Aktuell sind es nur noch 1'20'' Minuten.
16:19:47 | 171 km
Es geht vorbei am Schloss von Pierre-de-Bresse aus dem 17. Jahrhundert - seit 1981 ein Heimatmuseum. Darin gibt es verschiedene Ausstelllungen, unter anderem über die Geschichte, Geologie, Volkskünste und -traditionen sowie die gegenwärtige wirtschaftliche und soziale Situation in der burgundischen Bresse. Das Schloss, die Gräben, das Eingangstor sowie der Weg von diesem Tor bis zum Haupttrakt stehen als historisches Monument unter Denkmalschutz.
Schloss von Pierre-de-Bresse
16:18:29 | 170 km
Noch rund 60 Kilometer sind es bis zum Ziel, etwa 30 bis zur Sprintwertung. Der Abstand bleibt momentan noch bei knapp unter zwei Minuten.
16:11:19 | 164 km
Das Feld kommt nun in der Nähe des Forêt Domaniale de Chaux vorbei. Es ist mit über 20.000 Hektar Fläche der zweitgrößte Laubwald in Frankreich. In dem Waldgebiet sind große, massive Kalkgebilde, die fast in einem Stück erhalten sind. Durch über 1300 Wege ist der Wald in Parzellen unterteilt. Bis ins 19. Jahrhundert wurden mit dem Holz die Salzwerke in Arc-et-Senans und lokale Industrien wie Töpfereien befeuert. Außerdem diente es zur Gewinnung von Holzkohle. 
Forêt domaniale de Chaux
16:01:55 | 158 km
Damit es auch definitiv zur Sprintentscheidung kommt, hat das Feld den Druck auf die Ausreißer etwas erhöht. Rossetto und Offredo müssen nun schon mehr als 40 km/h fahren, um das Peloton auf Abstand zu halten. Trotzdem sind es nur noch 1'50'' Minuten.
15:59:41 | 157 km
Apropos Ewan. Der dürfte heute eine Zusatzmotivation haben. An seinem 25. Geburtstag gestern - ausgerechnet eine Bergetappe - war er chancenlos. Aber vielleicht macht er sich heute selbst ein verspätetes Geburtstagsgeschenk.
15:58:06
Einen leicht anderen Tipp gibt der NTTpredictor ab, eine künstliche Intelligenz, die mit ganz vielen Daten gefüttert wird und dann den wahrscheinlichsten Etappensieger ausspuckt. Der Predictor tippt auf Sagan, sieht außerdem Ewan und Viviani mit Chancen.
15:56:39 | 154.5 km
Viviani ist unter den Journalisten vor Ort bei der Tour auch der Top-Favorit für den Etappensieg. Dahinter folgen Groenewegen und Sagan.
15:55:09 | 154 km
Hier geht es immerhin um 20 Sprintpunkte - und Elia Viviani ist in der Sprintwertung als Drittplatzierter noch nicht ganz so weit von Sagan entfernt.
15:53:18 | 152.5 km
Vielleicht will man die Ausreißer auch schon vor der Sprintwertung, 33,5 Kilometer vor dem Ziel, wieder einholen.
15:52:20 | 152 km
Martin folgt dem Ratschlag - direkt geht der Abstand wieder nach oben. Dann kommt aber Asgreen (DQT) nach vorne und zieht wieder etwas an. Ganz einig ist man sich im Peloton also nicht.
15:50:21 | 150 km
Mit rund 80 Kilometern, die noch vor den Fahrern liegen, ist der Abstand von zwei Minuten zwischen Feld und Ausreißern schon ziemlich kurz. Marcus Burghardt (BOH) fährt zu Tony Martin vor und gibt ihm ein Signal, dass er es vorerst ruhig noch etwas langsamer angehen lassen kann.
15:44:16 | 147 km
Das Tempo hat zuletzt aber deutlicher angezogen - in der vierten Rennstunde waren es immerhin schon 38,6 km/h. Macht bislang einen Gesamtschnitt von 35,7 km/h. Erwartet hatten die Veranstalter eigentlich einen Schnitt zwischen 40 bis 44 km/h.
Schnitt
15:41:51 | 144.5 km
Im Feld ist jetzt etwas mehr Zug drin. Das gemächliche Tempo in den ersten Rennstunden hat allerdings dafür gesorgt, dass die Fahrer gut 27 Minuten hinter dem langsamsten Schnitt. Bleibt es dabei, werden die Fahrer gegen 17.45 Uhr im Ziel erwartet.
15:31:33 | 138.5 km
Im Feld haben Maxime Monfort (LTS) und Tony Martin (TJV) das Tempo ein wenig angezogen. Das macht sich direkt auch im Rückstand auf die Ausreißer bemerkbar, der auf unter drei Minuten zurückgeht. Noch sind es aber über 90 Kilometer bis ins Ziel.
15:27:04 | 136 km
Während Giulio Ciccone seinen ersten Tag im Gelben Trikot der Tour genießt, vermeldet Trek-Segafredo über Twitter, dass der 24-jährige Italiener seinen Vertrag mit dem Team verlängert hat. Nach seiner guten Leistung beim Giro seien einige Teams interessiert gewesen, er möchte aber bei Trek bleiben, wo er sich so zuhause fühlt.
15:18:57 | 131 km
Kurz darauf kommt das nächste Salzwerk. Die Königliche Saline in Arc-et-Senans ist seit 1779 eine Manufaktur zur Salzgewinnung. Diese Anlage wurde noch vor der Grande Saline 1982 von der UNESCO in das Verzeichnis der Weltkulturerben aufgenommen. In einem halbkreisförmigen Hof mit einem Durchmesser von 225 Metern befinden sich zehn einzelne Pavillons, Stallungen und Gärten. Die gesamte Anlage ist ummauert, wie es üblich war, um sich vor Salzdiebstahl zu schützen.
Königliche Saline in Arc-et-Senans
15:17:04 | 130 km
Das Feld passiert ein weiteres Unesco-Weltkulturerbe bei dieser Rundfahrt. Die "große Saline" (Salzwerk) war eine Stadt in der Stadt Salins-les-Bains unter anderem mit eigener Stadtmauer, eigener Verwaltung und eigener Kirche. Im Mittelalter galt Salz als „Weißes Gold“, denn die Produktion und der Handel warfen große Gewinne ab. Durch mehrere Brände und Abrisse ist die Saline nicht mehr vollständig. Unter anderem einige Abschnitte der Mauer, zwei Türme und das Haupttor sind aber erhalten geblieben. Außerdem steht noch eine Produktionshalle mit Salzpfannen, die heute ein Museum ist.
La Grande Saline
15:15:07 | 128.5 km
Nachdem das Peloton zwischenzeitlich etwas näher gekommen ist, ist der Abstand wieder auf 4'40'' Minuten gestiegen.
15:06:38 | 122 km
Es folgt eine kleine Abfahrt, ab dann geht es mehr oder minder tellerflach in Richtung Ziel in Chalon-sur-Saône.
15:04:25 | 119.5 km
Offredo und Rossetto teilen sich die Wertungen auf der Strecke brüderlich auf. Offredo gewann die erste Wertung, Rossetto die zweite, jetzt durfte wieder Offredo die Wertungslinie als erstes überqueren.
Offredo gewinnt die 3. Bergwertung des Tages
14:58:43 | 118 km
In dem kleinen Ort Nans-Sous-Sainte-Anne, den das Peloton gerade passiert hat, gibt es herausragende Karst- und Höhlenerscheinungen. Zentral liegt die Source du Lison – dort tritt das Wasser nach langem unterirdischen Lauf endgültig an die Erdoberfläche und fließt in einem Wasserfall von einer Felsstufe. Fußläufig in 15 Minuten Entfernung erreicht man einen 100 Meter tiefen Felskessel – den Creux-Billard, der einen unterirdischen See beherbergt. Außerdem sehenswert ist die Grotte Sarrazine: Wenn die 120 Meter hohe Höhle mit Wasser voll ist, läuft es aus dem breiten Felsmaul heraus.
14:56:27 | 117 km
Der Vorsprung der Ausreißer ist nun etwas deutlicher zurückgegangen auf 2'45'' Minuten.
14:55:27 | 116.5 km
Die Ausreißer nehmen den letzten Anstieg des Tages, die Côte de Nans-sous-Sainte-Anne, in Angriff - ein 3,5 Kilometer und 5,7 Prozent steiler Hügel.
14:53:48 | 116 km
Das Renntempo bleibt auch in der dritten Stunde mit 35,2 km/h deutlich hinter dem langsamsten Schnitt zurück. In der Summe bedeutet das über die gesamte Renndistanz einen Durchschnitt von 34,7 km/h.
14:49:31 | 112 km
Wer sich jetzt erst ins Rennen einschaltet, für den haben wir hier eine Zusammenfassung des bisherigen Verlaufes. Direkt nach dem Start haben sich Stéphane Rossetto (COF) und Yoann Offredo (WGG) vom Feld gelöst und ihren Vorsprung auf vier Minuten ausgebaut, zwischenzeitlich waren es fast sechs. Im Hauptfeld stürzten kurz nach dem Etappenbeginn Tejay Van Garderen (EF1) und Mike Teunissen (TJV). Van Garderen hat mehrere Wunden im Gesicht davongetragen, vorerst kann er das Renen aber fortsetzen. Die zwei Bergwertungen haben die beiden Ausreißer unter sich ausgemacht: Am Col de Ferrière holte sich Yoann Offredo einen Punkt, am Côte de Chassagne-Saint-Denis gab es zwei Punkte für Stéphane Rossetto und einen weiteren für Yoann Offredo.   
14:46:46 | 109.5 km
Das Feld passiert die tägliche Verpflegungszone.
14:39:47 | 105 km
105 Kilometer der heutigen Etappe sind geschafft, 125 Kilometer haben die Fahrer noch vor sich. Weiterhin bleibt es beim Abstand von etwa vier Minuten zwischen Fluchtgruppe und Peloton.
14:38:45 | 105 km
Noch einmal zurück zu den Finanzen: Im Radsport sind die Preisgelder gar nicht so sehr entscheidend, sondern vielmehr, welche Sponsoren man für sich gewinnen kann. Das entscheidet maßgeblich über das Budget eines Teams - und da gibt es selbst unter den World Tour-Teams große Unterschiede. Auch deshalb wird immer wieder über eine Budgetbeschränkung diskutiert, um einzelne Teams nicht zu dominant werden zu lassen. Aktuelle Stimmen zur Diskussion hat Michael Ostermann für sportschau.de zusammengefasst.
14:34:59 | 102.5 km
Er steht direkt wieder auf. Mit einem Ersatzrad kann es weiter gehen.
14:34:32 | 102.5 km
Sturz im Hauptfeld von Nicolas Roche.
Sturz
14:33:18 | 101.5 km
Das Geld wird unter der gesamten Mannschaft und nach einem teaminternenen Verteilschlüssel auch unter dem Personal aufgeteilt. Gerade für die erfolgreichen Fahrer ist das Preisgeld gar nicht so entscheidend, hier zählt vor allem auch das Prestige. Dadurch gibt es höher dotierte Verträge mit den Teams, höhere Antrittsprämien bei anderen Rennen oder auch lukrative Werbeverträge.
14:28:36 | 99 km
Insgesamt werden bei der Tour Preisgelder in Höhe von knapp 2,3 Millionen Euro ausgeschüttet. Das meiste - 500.000 Euro - gibt es für den Toursieg. Ein Etappensieg ist 11.000 Euro wert, der Gewinn der Sprint- oder Berggesamtwertung bringt 25.000 Euro.
14:24:40 | 95.5 km
Rossetto und Offredo überqueren die Bergwertung - Rossetto in Front. Damit bekommt er zwei weitere Bergpunkte und zudem 300 Euro Preisgeld für die Mannschaftskasse.
Rossetto gewinnt die 2. Bergwertung des Tages
14:19:22 | 94 km
Aber zurück zur sportlichen Seite. Die Spitze nimmt mit etwa 3'45'' Minuten Vorsprung den zweiten Anstieg des Tages in Angriff - die Côte de Chassange-Saint-Denis. Bei diesem Berg der 3. Kategorie geht es 4,3 Kilometer bei durchschnittlich 4,7 Prozent Steigung bergauf.
14:16:21 | 92.5 km
Die Tour ist nicht nur die größte, jährliche Sportveranstaltung der Welt - sie ist auch eine Werbung für ihr Heimatland Frankreich, bei der gezielt die Sehenswürdigkeiten und teils malerischen Landschaften in Szene gesetzt. Auch Künstler nutzen regelmäßig diese Bühne.
14:12:18 | 91 km
Gleich erreichen die Fahrer „Klein-Venedig-Comtoise“ – das ist der Spitzname des Dorfs Ornans. Durch den Fluss Loue erinnert der Ort an das Original in Italien. Von dem Grand Pont aus dem 17. Jahrhundert können Besucher über den Fluss und das malerische Dorf blicken. Außerdem steht in Ornans die Überreste einer mittelalterlichen Burg, dem Château d’Ornans. Es befindet sich am Ende eines Felsvorsprungs, 130 Meter über dem Loue-Tal.
Château d’Ornans
14:11:30 | 90 km | Offredo mit roter Laterne
Offredos Erfolge liegen schon länger zurück. 2009 gewann er mal eine Etappe der Tour de Picardie, zwei Jahre später wurde er Siebter bei Mailand-San Remo. Er fährt in diesem Jahr seine dritte Tour de France und erreichte dort als beste Platzierung im Gesamtklassement den 110. Platz. Im aktuellen Gesamtklassement belegt er mit mehr als einer Stunde Rückstand auf Ciccone den letzten Platz.
14:07:17 | 89 km
Offredo und Rossetto könnten natürlich schneller fahren. Gerade Rossetto ist ein starker Zeitfahrer, wurde in diesem Jahr französischer Vizemeister in dieser Disziplin. Er hat auch schon einige Erfolge bei kleineren Rennen zu Buche stehen, zuletzt eine Etappe bei der Tour de Yorkshire.
14:04:06 | 86 km
Für die Spitze ist das etwas mehr als Trainingstempo - ein Großteil des Feldes kann den heutigen Tag allerdings wirklich zur Regeneration nutzen. Sie fahren in einem Leistungsbereich, in dem der Körper sich aktiv erholen kann. Die schiere Länge von 230 Kilometern wird sich am Ende zwar schon bemerkbar machen, die durchschnittliche Wattleistung im Feld wird aber unter 200 Watt liegen.
13:55:53 | 80.5 km
Damit sind die Fahrer momentan gut 20 Minuten hinter dem langsamsten, zuvor berechneten Schnitt unterwegs, der die Fahrer gegen 17.20 Uhr im Ziel gesehen hätte.
13:53:52 | 79 km
In der zweiten Rennstunde ist das Tempo noch weiter zurückgegangen auf 33,4 km/h. Das macht einen Gesamtschnitt von bislang 34,5 km/h.
13:52:06 | 77.5 km
Auch für unsportliches Verhalten kann es Strafen geben, oder auch, wenn sich sportliche Leiter nicht an die Instruktionen der Veranstalter halten.
13:48:14 | 75.5 km
Aber bleiben wir bei den Strafen. Dass man während der fünf bis sechs Stunden auf dem Rad auch mal "austreten" muss, ist ganz normal. Die Fahrer sind aber dazu angehalten, das nicht in der Nähe von Zuschauern zu machen. Gorka Izaguirre, Steven Kruijswijk und Pierre-Luc Périchon haben sich gestern nicht daran gehalten und müssen für "Urinieren in der Öffentlichkeit" ebenfalls 200 Schweizer Franken Strafe zahlen.
13:45:18 | 74 km
Geduldet wird, wenn vom Straßenrand außerhalb der Verpflegungszonen Flaschen angereicht werden.
Flasche wird vom Straßenrand angereicht
13:44:18 | 73 km
Bereits ein gutes Stück vor der Verpflegungsstelle hat Tom Scully (EF1) einen Verpflegungsbeutel erhalten - was eigentlich nicht erlaubt ist. Und vor allem ist es verboten, diese Beutel außerhalb der speziell ausgewiesenen Müllsammenzonen zu entsorgen. Gestern beispielsweise erhielten Geraint Thomas und dessen Teamkollege Gianni Moscon je 200 Schweizer Franken Strafe, weil sie Abfall außerhalb dieser Zonen entsorgt hatten.
Tom Scully (EF1) mit Verpflegungsbeutel
13:34:53 | 68 km
Nachdem der Vorsprung der Ausreißer zwischenzeitlich mal bei knapp sechs Minuten lag, hat er sich jetzt wieder bei rund vier Minuten eingepegelt.
13:28:10 | 65 km
Auf eine ruhige Etappe hoffen auch andere Fahrer wie beispielsweise der deutsche Meister Maximilian Schachmann. Trotz der insgesamt knapp 240 Kilometer - inklusive neutralisierter Phase - hofft er darauf, heute ein paar Kräfte zu sparen für die morgige Etappe. Schachmann wäre ein Siegkandidat für morgen - wenn nicht die Taktik vorsieht, wieder alles auf Sagan zu setzen.
13:22:17 | 61 km
Nach seinem Sturz zu Beginn der Etappe fährt Van Garderen bereits den ganzen Tag - begleitet von zwei Teamkollegen - am Ende des Feldes. Sein sportlicher Leiter Charles Wegelius sagte letour.fr, dass man am Ende der Etappe schauen werde, wie es mit ihm weitergeht. "Er hat überall blaue Flecken, auch im Gesicht. Aber die Hauptsache ist, dass er wieder auf seinem Fahrrad sitzt und mit seinen Teamkollegen im Feld ist. Es ist nie gut, so zu stürzen wie er. Er hat Schmerzen, aber wir hoffen, dass die Etappe relativ ruhig wird. Wir werden sehen, wie es nach dem Ziel weitergeht."
13:15:35 | 57 km
Mit etwas mehr als vier Minuten Vorsprung fahren die Ausreißer in der Nähe des Klosters Notre-Dame-de-la-Grâce-Dieu vorbei. Das Kloster war 1139 zunächst als Zisterzienserabtei erbaut. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es dann von den Trappisten aus Val-Sainte-Marie erworben. Sie renovierten sowohl das Klostergebäude als auch die Kirche und brachen den Hochhofen ab. Außerdem lebten auch Trappistinnen dort, die sich „Bernardinerinnen vom Heiligsten Sakrament“ nannten. Die Kirche im Übergangsstil, die zwei romanische Fenster bewahrt, wurde zuletzt 1997 restauriert.
Kloster Notre-Dame-de-la-Grâce-Dieu
13:07:21 | 52 km
Es hat sich ja bereits angedeutet, dass sich die Fahrer bei dieser langen Etappe vorerst etwas Zeit lassen. In der ersten Rennstunde lag die Durchschnittsgeschwindigkeit bei gerade einmal 35,6 km/h.
13:00:38 | 49 km
Diese technischen Möglichkeiten nutzen mittlerweile viele Teams. Aber auch etwas Spaß zu haben, gehört mit zur Vorbereitung auf die Etappe - wie etwa beim Team Ineos, die sich warm "getanzt" haben. Ineos, ohne einen Sprinter im Team, kann das Rennen heute aber auch etwas lockerer angehen.
12:57:59 | 47.5 km
Heute wird Greipel das Finale ernsthafter angehen - auch wenn er sich als Einzelkämpfer nicht so große Chancen ausrechnet. "Der Sprint ist natürlich nicht einfach, wenn man gegen viele Sprintzüge kämpft. Aber ich gebe mein Bestes." Zur Vorbereitung auf die Etappe hat sich sein Team heute Morgen im Teambus noch einmal die Zielgerade mithilfe von virtuellem Kartenmaterial angeschaut.
12:47:56
Warum er das getan hat, beantwortete Greipel für unsere Instagram-Story: "Ich mache einfach das, was mir Spaß macht. Und das ist Radfahren."
12:47:48 | 42 km
Wir blicken noch einmal kurz auf die gestrige Etappe. Als Überlebensstrategie auf dieser schweren Bergetappe hatte sich Sprinter André Greipel für die Flucht nach vorne entschieden und ist in die Ausreißergruppe gegangen. Der Plan ging auf und am Etappenende gab es noch eine Showeinlage extra.
12:43:34 | 37.5 km
Bislang sind es fünf Minuten. Mit diesem Vorsprung überquert Offredo als erster die Bergwertung am Col de Ferrière.
Offredo gewinnt 1. Bergwertung des Tages
12:40:54 | 36.5 km
Offredo sagte heute Morgen in einem Interview, er fahre nach Instinkt. Er sei sich durchaus bewusst, dass die Sprinter heute um den Sieg kämpfen. "Aber ich habe den Traum, in einer Ausreißergruppe mit 30 Minuten Vorsprung zu sein und es bis zum Ziel zu schaffen."
12:37:38 | 35 km
Zudem winkt der Titel des kämpferischsten Fahrers der Etappe - honoriert mit weiteren 2000 Euro. Rossetto ist in diesem Jahr bereits einmal zum kämpferischsten Fahrer gekürt worden, Offredo hat diese Auszeichnung im vergangenen Jahr zweimal erhalten.
12:34:54 | 34 km
Aus sportlicher Sicht sind die Punkte, die heute für die Bergwertung eingefahren werden können, nebensächlich. Aber immerhin gibt es ein kleines Taschengeld für die Mannschaftskasse. Eine Bergwertung der 3. Kategorie bringt 200 Euro, ein Berg der 4. Kategorie 300 Euro. Zudem sind an der Sprintwertung 33,5 Kilometer vor dem Ziel 1500 Euro und 1000 Euro einzufahren - wenn die beiden bis dorthin nicht schon wieder eingefangen wurden.
12:32:05 | 33 km
Die beiden Ausreißer kommen gleich an die erste von insgesamt drei Bergwertungen des heutigen Tages. 2,7 Kilometer geht es bei durchschnittlich 4,6 Prozent bergauf.
12:30:15 | 32.5 km
Die beiden AG2R-Fahrer Naesen und Gougeard sind wieder zurück im Feld. Vielleicht haben sie wirklich nur bei Freunden angehalten - oder sind dem "Ruf der Natur" gefolgt.
12:27:01 | 31 km
Im Feld haben die Sprinterteams wie Jumbo-Visma, Deceuninck Quick-Step und Lotto-Soudal Verantwortung übernommen. Aktuell führt Tony Martin das Feld an. Schwerstarbeit muss er bislang aber nicht verrichten.
12:25:19 | 30 km
Noch einmal einen Blick auf die Ausreißergruppe. Rossetto und Offredo hat auf den ersten 20 Kilometern eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,4 km/h ausgereicht, um den Vier-Minuten-Vorsprung herauszufahren. Zur Einordnung: Bei der Streckenplanung sind die Veranstalter mindestens von einem Schnitt von 40 km/h ausgegangen.
12:20:08 | 28 km
Die beiden AG2R-Fahrer sind Oliver Naesen und Alexis Gougeard.
12:18:58 | 27 km
Ist ihnen das Tempo zu niedrig? Oder wollen Sie nur Freunde und Familie an der Strecke besuchen?
12:18:15 | 27 km
Zwei Fahrer von AG2R fahren nach vorne aus dem Feld raus.
12:15:11 | 24 km
Der Abstand zwischen Ausreißern und Feld pegelt sich bei etwa vier Minuten ein.
12:04:45
Das Tempo ist aktuell sehr gemächlich, liegt sowohl bei den Ausreißern und in der Spitze unter 30 km/h.
12:03:31 | 16 km
Nach 15 Rennkilometern haben die Ausreißer ihren Vorsprung auf vier Minuten ausgebaut.
12:01:56 | 14.5 km
Das Feld kommt nun am Schloss Belvoir vorbei - eine der bedeutenderen Sehenswürdigkeiten der Region. Das Schloss wurde vom 12. bis 17. Jahrhundert im französischen Departement Doubs gebaut und war Sitz einer Baronie. Die Burg wurde mehrfach beschädigt, aber immer wieder restauriert. 1968 wurde das Schloss Belvoir von einem Brand zerstört. Der Wiederaufbau dauerte zehn Jahre. Seit 1956 steht es als historisches Gebäude unter Denkmalschutz.
Schloss Belvoir
11:59:53 | 13 km
Van Garderen und Teunissen sind zurück im Feld - Van Garderen lässt sich aber zunächst beim Tourarzt behandeln.
11:58:49 | 12 km
Neben Uran ist er der Klassementfahrer im Team Education First - und insbesondere nach seinem starken zweiten Platz beim Critérium Dauphiné kurz vor der Tour ein klarer Kandidat für die Top Ten.
11:56:48 | 11.5 km
Wie wichtig Van Garderen für das Team ist, merkt man auch daran, dass zwei Teamkollegen abgestellt wurden, um ihn ins Feld zurück zu begleiten.
11:55:30 | 10 km
Van Garderen hat momentan einen Rückstand von einer Minute auf das Feld - aber noch 220 Kilometer, um wieder heranzukommen.
11:54:12 | 10 km
Teunissen und Van Garderen setzen das Rennen vorerst fort. Sie waren über eine kleine Verkehrsinsel gestürzt.
11:52:18 | 8 km
Er hat mehrere Wunden im Gesicht, auch sein Helm ist ordentlich lädiert.
Wunden im Gesicht
11:51:39 | 8 km
Beide sitzen wieder auf dem Rad. Insbesondere Van Garderen sieht aber schwer gezeichnet aus.
11:50:23 | 7 km
Mike Teunissen, der auf der ersten Etappe das Gelbe Trikot erobert hat, und Tejay Van Garderen sitzen auf der Straße.
11:49:35 | 7 km
Sturz im Hauptfeld.
Sturz Van Garderen
11:47:39 | 6 km
Ohne sich allzu groß anzustrengen, bauen Rossetto und Offredo ihren Vorsprung erst einmal auf 1'40'' Minuten aus.
11:46:50 | 5.5 km
Beide waren bereits auf der 3. Etappe gemeinsam in einer Ausreißergruppe. Und für beide ist es jeweils schon die dritte Flucht bei dieser Tour.
11:41:40 | 2.5 km
Die beiden Fahrer an der Spitze sind zwei alte Bekannte: Stéphane Rossetto (COF) und Yoann Offredo (WGG).
11:40:52 | 1.5 km
Jetzt zieht er doch durch.
11:39:55 | 1 km
Der Wanty-Fahrer dreht sich zum Peloton um. Als er merkt, dass keiner Anstalten macht, zu folgen, nimmt er wieder raus.
11:39:19
Ein Fahrer von Cofidis setzt die erste Attacke, ein Fahrer von Wanty geht mit.
11:38:53
Prudhomme gibt das Rennen frei.
Scharfer Start der 7. Etappe der Tour de France 2019
11:38:39
500 Meter noch bis zum scharfen Start. Aktuell sehen wir Fahrer von Lotto, Total Direct Energie und natürlich von Wanty-Gobert vorne.
11:32:55
Noch knapp drei Kilometer haben die Fahrer vor sich bis zum scharfen Start.
11:26:18
Mit Temperaturen von 20 bis 23 Grad und größtenteils Sonnenschein ist heute wieder ideales Rennfahrwetter. Was den Fahrern hingegen weniger schmecken wird, ist der Gegenwind, der ihnen den Großteil des Tages mit 10 bis 15 km/h von vorne ins Gesicht blasen wird.
11:22:06
Der fiktive Start in Belfort ist erfolgt, jetzt geht es neun Kilometer in südöstlicher Richtung zum eigentlichen Startpunkt der Etappe.
11:19:32
Bislang haben wir keine Informationen über weitere Aufgaben. Insofern sollten heute 174 Fahrer am Start stehen, nachdem gestern Patrick Bevin (CCC) und Nicolas Edet (COF) das Rennen verlassen haben.
11:19:31
In vorderster Reihe stehen wie immer der gestrige Etappensieger un die aktuellen Träger der Wertungstrikots.
Etappenstart 7. Etappe
11:14:09
In Belfort ist die Einschreibezeremonie zu Ende, für die Fahrer erfolgt nun der Appell zum Start.
11:03:46
Ciccone ist auch mitverantwortlich dafür, dass sein Team Trek-Segafredo die Führung der Mannschaftswertung übernommen hat.
10:50:16
Als Mann im Gelben Trikot übernimmt Nachwuchsfahrer Giulio Ciccone auch das Weiße Trikot. In Vertretung wird es heute aber der Zweitplatzierte der Nachwuchswertung, Egan Bernal, tragen.
10:48:59
Das Bergtrikot ruht weiter auf den Schultern von Tim Wellens, der es gestern mit Unterstützung seines Teamkollegen Thomas De Gendt erfolgreich verteidigt hat. Aktuell hat Wellens mit 43 Punkten 13 Punkte Vorsprung vor Ciccone und 16 Punkte vor Xandro Meurisse (WGG). Die richtig schweren Bergetappen und damit dicken Punkte kommen aber noch.
10:46:36
Heute wird es Buchmann ruhig angehen lassen - stattdessen wird sein Teamkollege Peter Sagan im Grünen Trikot wieder im Rampenlicht stehen. Er gehört zu den Favoriten auf den Tagessieg und kann heute wieder bis zu 70 Punkte für die Sprintwertung einfahren. Aktuell führt Sagan die Wertung bereits mit 46 Punkten vor Michael Matthews an.
10:42:54
Generell gab die Etappe gestern aber einen Fingerzeig, in welcher Form die Topfavoriten zur Tour angereist sind. Klare Verlierer waren Romain Bardet und Fabio Aru, die auf die anderen Klassementfahrer mehr als eine Minute einbüßten. Thibaut Pinot und Geraint Thomas hingegen präsentierten sich stark. Und auch die deutsche Rundfahrthoffnung Emanuel Buchmann setzte ein klares Ausrufezeichen hinter seine Form. Er präsentierte sich auf "Augenhöhe mit den Favoriten", wie Tourreporter Michael Ostermann in seiner Analyse für sportschau.de zusammenfasst.
10:38:15
Blickt man zurück in der Tour-Geschichte, könnte dieses Gelbes Trikot ein Fingerzeig sein: Vier Mal gab es in den Jahren zuvor eine Zielankunft auf der Planche des Belles Filles. Vier Mal trug der spätere Toursieger nach dieser Etappe das Gelbe Trikot. Ciccone, der bereits den Giro in den Knochen hat, weiß aber um seinen Platz im Team. Er hofft darauf, dass Trikot noch ein paar Tage zu tragen - und dann seinen Kapitän Richie Porte so gut es geht zu unterstützen.
10:35:23
In einem Herzschlag-Finale an der Planche des Belles Filles verpasste er nur knapp den Tagessieg hinter dem Belgier Dylan Teuns. Die Zeitgutschriften, die er zuvor am Col des Chevrères und dann als Zweitplatzierter im Ziel sammelte, reichten, um vor Julian Alaphilippe mit sechs Sekunden Vorsprung die Führung in der Gesamtwertung zu übernehmen.
10:30:01
Im Gelben Trikot geht Tour-Debütant Giulio Ciccone ins Rennen. Der 24-Jährige Italiener kann es selbst noch nicht so richtig fassen.
10:14:33
In Belfort fiebern bereits tausende Fans dem Etappenstart entgegen. Die 50.000-Einwohnerstadt ist zum 31. Mal Etappenort bei der Tour de France.
10:10:54
Insgesamt werden die Fahrer heute sogar 239 Kilometer im Sattel sitzen, den vor dem reellen Start folgt noch eine neun Kilometer lange neutralisierte Phase.
09:56:40
Da es generell wenig Etappen für Sprinter gibt, werden sie sich diese Etappe nicht entgehen lassen. Start des 230 Kilometer langen Teilstücks ist um 11.20 Uhr in Belfort.
09:56:25

Herzlich Willkommen zur 7. Etappe der Tour de France. Mit 230 Kilometern ist es die längste Etappe der diesjährigen Tour  - und sie wird vor allem den Sprintern liegen: Nach kleinen hügeligen Abschnitten zu Beginn der Etappe geht es in der zweiten Hälfte nahezu flach zum Ziel nach Chalon-sur-Sâone.