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Liveticker Tour de France 2024 21. Etappe: Monaco - Nizza
2000 m 2500 m 1500 m 1000 m 500 m 0 m km 0 20 m NIZZA 8 m MONACO 75 m Beausoleil 320 m La Turbie Village 480 m La Turbie 508 m Col d’Èze 447 m Èze 335 m Villefranche-sur-Mer 187 m Villefranche-sur-Mer Corne D’Or 163 m Nizza 20 m Nizza - Place de L’Île de Beauté 3,9 8 11,2 13,4 17,1 21,6 24,5 25,9 28,6 33,7 km 0 20 m NIZZA 8 m MONACO 480 m La Turbie 508 m Col d’Èze 20 m Nizza - Place de L’Île de Beauté 11,2 17,1 28,6 33,7
Die Karte der heutigen 21. Etappe
1 | La Turbie (11.2 km)
20:10,000
UAD Pogačar, T.
+ 00:07,000
TVL Vingegaard, J.
+ 00:26,000
SOQ Evenepoel, R.
+ 01:02,000
IPT Gee, D.
+ 01:10,500
GFC Martinez, L.
2 | Col d'Èze (17.1 km)
28:39,380
UAD Pogačar, T.
+ 00:24,530
TVL Vingegaard, J.
+ 00:51,420
SOQ Evenepoel, R.
+ 01:37,890
IPT Gee, D.
+ 01:44,240
GFC Martinez, L.
3 | Place Île de Beauté (28.6 km)
39:28,360
UAD Pogačar, T.
+ 01:04,400
TVL Vingegaard, J.
+ 01:28,300
SOQ Evenepoel, R.
+ 02:08,600
TVL Jorgenson, M.
+ 02:25,380
UAD Almeida, J.
4 | Ziel (33.7 km)
45:24,990
UAD Pogačar, T.
+ 01:02,260
TVL Vingegaard, J.
+ 01:13,140
SOQ Evenepoel, R.
+ 02:07,220
TVL Jorgenson, M.
+ 02:17,960
UAD Almeida, J.
Trikot-Träger nach 21. Etappe
Gelbes Trikot
UAD Pogačar, T.
Grünes Trikot
IWA Girmay, B.
Gepunktetes Trikot
EFE Carapaz, R.
Weisses Trikot
SOQ Evenepoel, R.
Kämpferischster Fahrer
EFE Carapaz, R.
Teamwertung
UAE Team Emirates
19:47:08
Wir bedanken uns für drei Wochen Aufmerksamkeit und verabschieden uns von dieser Tour 2024:

Tickerbüro:
Thomas Braun
Anja Geis
Uwe Peschel

Social-Redaktion:
Leon Causemann
Laszlo Mura
David Vorholt

Zuschauerredaktion:
Matilda Britz
Urs Fischer
Ole Vorholt
19:43:30
Die Mannschaftswertung gewinnt das Team des Toursiegers, UAE Team Emirates. Letztlich haben sie fast 32 Minuten Vorsprung vor Visma | Lease a bike.
19:42:03
Als Gesamtdritter gewinnt Evenepoel bei seiner Tour-Premiere die Nachwuchswertung. Zudem fährt er mit einem Etappensieg und einem zweiten und vier dritten Etappenplätzen im Gepäck nach Hause.
19:39:42
Das Bergtrikot geht an Richard Carapaz - die Großen Drei haben es in dieser Wertung aber auch weit nach oben geschafft.

1. Richard Carapaz - 127 Punkte
2. Tadej Pogacar - 102 Punkte
3. Jonas Vingegaard - 70 Punkte
4. Matteo Jorgenson - 54 Punkte
5. Remco Evenepoel - 50 Punkte
19:37:59
Girmay gewinnt als erster Afrikaner das Sprinttrikot - ein historischer Erfolg für den Eritreer, der auch frenetisch gefeiert wird.
19:36:44
Santiago Buitrago fährt noch in die Top Ten vor, Ciccone verliert seinen Platz. Ansonsten bringt das Zeitfahren keine Änderungen mehr an der Reihenfolge - sondern nur an den Zeiten.

1. Tadej Pogacar
2. Jonas Vingegaard + 6'17''
3. Remco Evenepoel + 9'18''
4. Joao Almeida + 19'03''
5. Mikel Landa + 20'06''
6. Adam Yates + 24'07''
7. Carlos Rodriguez + 25'04''
8. Matteo Jorgenson + 26'34''
9. Derek Gee + 27'21''
10. Santiago Buitrago + 29'03''
19:33:13
Die Top Ten des Tages

1. Tadej Pogacar
2. Jonas Vingegaard + 1'03''
3. Remco Evenepoel + 1'14''
4. Matteo Jorgenson 2'08''
5. Joao Almeida + 2'18''
6. Derek Gee + 2'32''
7. Mikel Landa + 2'41''
8. Harold Tejada + 2'50''
9. Santiago Buitrago + 2'53''
10. Adam Yates + 2'56''
19:31:53
Pogacar gewinnt seine sechste Etappe und steht nun auch offiziell als Toursieger fest. Der dritte Toursieg in seiner Karriere.
19:31:12
Pogacar lässt die letzten Meter ausrollen und ist trotzdem noch einmal 1'03'' Minuten schneller als Vingegaard.
19:30:36
Aber Vingegaard schafft es gar nicht erst bis zum heißen Stuhl - denn hier kommt schon Pogacar.
19:30:05
Und nun ist Vingegaard im Ziel. Auf den letzten Kilometern holt Evenepoel noch einmal Zeit heraus - trotzdem setzt Vingegaard eine neue Bestzeit.
19:28:21
Evenepoel ist im Ziel - wie erwartet mit einer deutlichen neuen Bestzeit.
19:27:31
Und jetzt Almeida - ein paar Sekunden schneller als Landa. Auch in diesem Duell bestätigt sich die bereits feststehende Reihenfolge im Gesamtklassement.
19:26:37
Landa ist im Ziel mit der drittenbesten Zeit.
19:25:59
Alle Fahrer sind an der dritten Zeitnahme vorbei: Pogacar ist hier schon mehr als eine Minute schneller als Vingegaard und sogar fast anderthalb Minuten schneller als Evenepoel.
19:24:05
Auch Yates verteigt seinen sechsten Platz.
19:23:15
Rodriguez ist im Ziel und verliert 1'44'' Minuten auf Jorgenson, verteidigt aber dennoch seinen siebten Gesamtrang.
19:20:18
Im Gesamtklassement vor ihm liegt Carlos Rodriguez - er hatte aber über drei Minuten Vorsprung. Die büßt der Ineos-Kapitän heute nicht ein.
19:19:13
Jetzt rappelt es neue Bestzeiten: Jorgenson ist noch einmal 23 Sekunden schneller als Gee.
19:18:19
Direkt dahinter rollt Ciccone über die Ziellinie. Auf Buitrago hat er letztlich gut zwei Minuten verloren.
19:17:42
Derek Gee ist im Ziel mit einer neuen Bestzeit - 19 Sekunden schneller als Tejada.
19:16:59
Damit wird Buitrago Guilio Ciccone aus den Top Ten vertreiben.
19:15:31
Unterdessen kommt Buitrago ins Ziel - nur drei Sekunden langsamer als der bisher schnellste Harold Tejada.
19:14:47
Und jetzt Pogacar: 24 Sekunden schneller als Vingegaard. 51 Sekunden schneller als Evenepoel.
19:12:54
Die neue Bestzeit hält aber nur kurz - denn jetzt kommt Vingegaard und ist noch einmal 27 Sekunden schneller als der Weltmeister.
19:12:20
Evenepoel stellt an der zweiten Zeitnahme eine neue Bestzeit auf - Evenepoel ist hier 47 Sekunden schneller als Gee.
19:11:44
Pogacar scheint seinen Vorsprung gegenüber seinen Kontrahenten auszubauen. Gewinnt er auch die heutige Etappe, wäre das sein sechster Etappensieg in diesem Jahr. Gemeinsam mit den sechs Etappensiegen aus dem Giro käme er auf zwölf Grand-Tour-Siege in einem Jahr - ein Rekord für die Ewigkeit. Der bisherige Rekordhalter Eddy Merckx hat elf Grand Tour-Siege in einem Jahr geschafft.
19:06:35
Einmal mehr sind die Großen Drei dieser Tour in einer eigenen Liga unterwegs.
19:06:01
Ja - wird er. Aber nur knapp. Pogacar ist sieben Sekunden schneller als Vingegaard.
19:04:41
Wird Pogacar hier noch einen draufsetzen?
19:04:25
Und tatsächlich: Vingegaard stellt eine neue Bestzeit auf - noch einmal 19 Sekunden schneller als Evenepoel.
19:03:48
Der erste Streckenteil ist aber auch der Teil, in dem Pogacar und Vingegaard Zeit gutmachen müssen - denn nachher im Flachen ist Evenepoel stärker einzuschätzen.
19:03:03
Pogacar und Vingegaard könnten diese Zeit aber noch einmal überbieten.
19:02:39
Und im gleichen Moment wird seine bisherige Bestzeit an der ersten Zeitnahme pulverisiert. Evenepoel ist hier 36 Sekunden schneller.
19:01:56
Gee stellt auch an der zweiten Zeitnahme eine neue Bestzeit auf.
19:00:58
Oben an der Bergwertung in La Turbie angekommen tauscht Ciccone vom Berg- auf das Zeitfahrrad.
18:59:42
Adam Yates ist an der ersten Zeitnahme 27 Sekunden langsamer als Gee - aber 40 Sekunden schneller als Rodriguez. Rodriguez wäre der einzige Fahrer gewesen, der Yates den sechsten Platz noch hätte streitig machen können.
18:54:43
Matteo Jorgenson ist an der ersten Zeitnahme - auch wegen seines Sturzes - 14 Sekunden langsamer als Gee. Im Gesamtklassement hat Jorgenson nur 24 Sekunden Vorsprung vor Gee.
18:51:42
Ebenfalls auch sehr gut unterwegs ist Derek Gee. An der ersten Zeitnahme stellt der Kanadier eine neue Bestzeit auf. Der erste Fahrer heute, der die Bestzeit von Martinez dort unterbieten konnte.
18:49:34
Evenepoel legt stark los. Blickt man auf die Livedaten, ist er momentan der schnellste vor Vingegaard.
18:47:54
Buitrago ist momentan schneller unterwegs als Ciccone. Im Gesamtklassement trennen beide nur 22 Sekunden. Momentan sieht es danach aus, als könnte Buitrago den Italiener noch aus den Top Ten verdrängen.
18:45:27
Und nun Pogacar. Damit sind alle 141 Fahrer gestartet.
18:43:38
Vingegaard fährt los.
18:43:12 | 33.7 km
Das Regenbogentrikot musste Evenepoel aber heute im Schrank lassen. Denn als Führender in der Nachwuchswertung ist er verpflichtet, das Weiße Trikot zu tragen.
18:42:15
Evenepoel ist gestartet. Der Zeitfahrweltmeister hat bereits das erste Zeitfahren dieser Tour gewonnen und gilt auch heute als Top-Favorit.
18:40:25
Almeida ist im Rennen. Damit stehen nur noch Evenepoel, Vingegaard und Pogacar im Startbereich.
18:39:38
Allzu viel Zeit hat er nicht verloren. Er setzte in der Kurve mit den Pedalen auf - war zu dem Zeitpunkt aber gar nicht so schnell unterwegs. Momentan ist er weiterhin auf Kurs für eine neue Bestzeit.
18:36:08
Er steigt schnell wieder aufs Rad. Das hat aber Zeit gekostet.
18:35:33
Jorgenson ist auf dem Weg zur neuen Bestzeit - und rutscht in einer Kurve weg.
18:34:37
Und alle vier Fahrer sind momentan schneller unterwegs als Tejada.
18:34:03
Ciccone, Gee, Jorgenson und Rodriguez sind bereits gestartet. Jetzt kommt Adam Yates.
18:30:39
Wir haben die Top Ten erreicht. Für diese Fahrer gilt es nun, wenn sie ihre Platzierungen verteidigen wollen.
18:28:46
100 Fahrer sind im Ziel - Harold Tejada sitzt weiterhin auf dem heißen Stuhl.
18:23:27
Viele Tourstarter sind in der Region rund um Nizza zuhause und haben heute ihre Familien an der Strecke. So auch Jakob Fuglsang. Seine Tochter ist nicht nur AN der Strecke - sie fährt im Auto dahinter mit und feiert Papa an.
18:19:54
Langsam aber sicher kommen die ganz großen Namen dieser Tour: Richard Carapaz, Gewinner des Bergtrikots, geht ins Rennen. Anders als seine Teamkollegen verzichtet er auf Zeitfahrhelm und Zeitfahrrad, sondern setzt auf das leichte Bergrad. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass er zum Abschluss auch die Bergwertung gewinnen will. Die Zeit dafür wird an der ersten Zeitnahme in La Turbie genommen.
18:17:32
Im Ziel kommt Georg Zimmermann zu ARD-Moderator Michael Antwerpes. Auch wenn die persönlichen Erfolge ausgeblieben sind, zieht Zimmermann ein überwältigendes Fazit. "Es war eine großartige Tour. Ich war noch nie Teil einer so erfolgreichen Mannschaft. Wir hatten einen Teamspirit, den ich so noch nie erlebt habe", sagt der Augsburger, dessen Teamkollege Girmay gleich drei Etappen und das Grüne Trikot gewinnen konnte.

Es sei einer der schönsten Erfahrungen für ihn gewesen. Heute Abend werde noch gefeiert, dann zwei Tage durchgeschlafen - und schon am Mittwoch geht es dann bei der Tour de Neuss weiter.
18:12:22
Armirail hat das hohe Tempo vom Beginn der Etappe nicht durchgehalten. An der zweiten Zeitnahme ist er schon gut 40 Sekunden langsamer als Tejada.
18:07:06
Apropos Abschied: Auch Tim Wellens hat schon die Koffer gepackt - aber nur für heute.
18:05:25
Für einige Fahrer ist es heute das letzte Mal: Cavendish, Geschke - oder auch Romain Bardet. Der Franzose krönte seine letzte Tour mit einem Etappensieg und nimmt jetzt Abschied.
17:58:12
Mit Egan Bernal ist ein weiterer früher Toursieger im Rennen. Als er 2019 die Tour vor Thomas, Kruijswijk und Buchmann gewann, sah man in ihm den demonierenden Fahrer der kommenden Jahre. Im Jahr darauf, als Pogacar seinen ersten Sieg feierte, musste Bernal wegen Knie- und Rückenproblemen frühzeitig aufgeben.

2022 hatte er im Frühjahr einen schweren Trainingsunfall. Er rang um sein Leben, es drohte eine Querschnittslähmung. Er kämpfte sich zurück, konnte aber nicht mehr an die Leistungen früherer Jahre herankommen.
17:51:50
Armirail scheint es heute durchaus ernst anzugehen. Nach etwa sechs Kilometern ist er ähnlich schnell wie Tejada unterwegs.
17:46:59
Definitiv Vollgas fahren müssen nachher die Top-Fahrer. Zwischen Pogacar, Vingegaard und Evenepoel gibt es zwar schon recht deutliche Abstände. Dahinter geht es aber noch sehr eng zu - ein paar Sekunden würden schon reichen, um noch einen Platz gutzumachen. Buitrago darf zudem darauf hoffen, noch in die Top Ten vorzufahren.

Hier mal ein Blick auf die Abstände:

1. Tadej Pogacar
2. Jonas Vingegaard + 5'14''
3. Remco Evenepoel + 8'04''
4. Joao Almeida + 16'45''
5. Mikel Landa + 17'25''
6. Adam Yates + 21'11''
7. Carlos Rodriguez + 21'12''
8. Matteo Jorgenson + 24'26''
9. Derek Gee + 24'50''
10. Giulio Ciccone + 25'48''
11. Santiago Buitrago + 26'10''
17:41:22
Bruno Armirail ist im Rennen - der amtierende französischer Zeitfahrmeister. Wird er heute ernsthaft ins Rennen gehen - oder die Tour auch nur ausrollen lassen?
17:37:48
Viele Fahrer lassen es heute am letzten Tourtag locker angehen. Die Karenzzeit ist aber auch keine allzugroße Hürde. Heute gibt es 30 Prozent auf die Siegerzeit - was am Ende zwischen 13 und 14 Minuten wären. Aktuell liegen zwischen Tejada auf dem ersten und Groenewegen auf dem 81. Platz 7'51'' Minuten. Da ist noch ordentlich Luft.
17:32:40
Harold Tejada hat auf dem heißen Stuhl Platz genommen. Momentan ist kein Fahrer in Sicht, der ihm diesen Platz streitig machen will.
17:24:09
Der ehemalige Toursieger Geraint Thomas geht ins Rennen. Beim Giro stand er noch einmal auf dem Podium. Bei der Tour in diesem Jahr hat der 38-Jährige aber nur noch eine Nebenrolle gespielt.
17:19:59
In der Nähe der zweiten Zeitnahme liegt übrigens ein lohnendes Ausflugsziel: Von Èze-Bord-de-Mer führt ein fünf Kilometer langer steiler und steiniger Weg, der Sentier de Nietzsche, hinauf zum mittelalterlichen Bergdorf Èze Village und dem Jardin Exotique. Die Wanderung ist eine kurze, aber knackige Wanderung mit alpinem Charakter und einem traumhaften Panoramablick auf die Bucht von Èze und das Cap Ferrat.

Der Philosoph Friedrich Nietzsche verbrachte zwischen 1883 und 1887 die Winter an der Côte d’Azur in dem Dorf Èze und schrieb dort an seinem Werk "Also sprach Zarathustra". Dort wanderte er gern den Weg zwischen den beiden Èze-Ortsteilen und beschrieb den Weg in mehreren Briefen.
Sentier Nietzsche (IMAGO / Pond5 Images)
17:13:08
Van Aert hingegen ist heute kein Konkurrent. Er lässt es eher gemächlich angehen - genauso übrigens wie Nils Politt, der mit mehr als drei Minuten Rückstand ins Ziel kommt.
17:10:17
An der ersten Zeitnahme hatte der Kolumbianer Tejada noch 23 Sekunden - später sogar 36 Sekunden Rückstand. Aber offenbar hat er sich seine Kräfte viel besser eingeteilt: Schon am Place de l'Île de Beauté war Tejada bis auf drei Sekunden an Martinez heran.
17:08:16
Die Bestzeit wackelt sogar schon vorher: Harold Tejada ist im Ziel noch einmal zehn Sekunden schneller als Martinez.
17:03:38
Wackelt jetzt die Bestzeit? Wout Van Aert ist gestartet.
17:02:58
Auf dem heißen Stuhl des derzeit Führenden sitzt seit mehr als einer Stunde Lenny Martinez.
16:59:38
Kurz vor ihm startet Jonathan Castrovejo: Mehrfacher spanischer Zeitfahrmeister, zudem Europameister und Dritter der Weltmeisterschaft im Zeitfahren. Die großen Erfolge des 37-Jährigen liegen aber auch schon einige Jahre zurück.
16:57:34
Im Startbereich wartet schon Wout Van Aert. Bei einem Zeitfahren gehört er normalerweise auch zu den Top-Favoriten - in diesem Jahr konnte der Belgier aber bei der Tour noch nicht so in Erscheinung treten wie in früheren Jahren.
16:52:49
In dem letzten flachen Teilstück auf den Straßen von Nizza konnte der Zeitfahrspezialist noch einmal richtig Zeit gutmachen auf Martinez - am Ende fehlen ihm aber doch 14 Sekunden. Campenaerts vorerst also nur Zweiter.
16:50:53
Campenaerts biegt auf die Zielgerade ein.
16:45:26
Vauquelin ist im Ziel: Mit knapp einer Minute Rückstand auf Martinez ist er dort vorerst Zweiter.
16:44:07
Simon Geschke kommt ins Ziel. Auf den letzten Metern lässt er sich noch einmal feiern. Für den 38-Jährigen war es der letzte Tag bei einer Tour de France. Er beendet nach der Saison seine Karriere.

Unvergessen ist sicherlich sein Etappensieg 2015 hinauf nach Pra-Loup.
16:41:18
Beim ersten Zeitfahren dieser Tour war Martinez nicht unter den Topfahrern - landete am Ende auf dem 48. Platz. Bei einem Bergzeitfahren der Tour de Suisse einige Wochen zuvor zeigte er aber eine starke Leistung und reihte sich auf dem sechsten Platz ein.
16:38:07
Campenaerts kommt an die Zeit von Martinez nicht heran. An der zweiten Zeitnahme ist er 47 Sekunden langsamer. Er verliert also sogar an Boden.
16:32:47
Bissegger spielt heute keine Rolle mehr - an der vorletzten Zeitnahme liegt er bereits fast vier Minuten zurück.
16:29:04
Victor Campenaerts passiert die erste Zeitnahme. Auch er ist hier langsamer als Martinez. Die Frage bleibt: Stimmt etwas mit den Zeiten nicht? Oder fahren alle nicht mehr voll? Beim ersten Tour-Zeitfahren war Campenaerts noch Fünfter hinter den Big Four Evenepoel, Pogacar, Roglic und Vingegaard.
16:25:24
Girmay wird im Ziel von seinen Teamkollegen begrüßt. Die Zeit ist Nebensache - er hat es geschafft und steht heute Abend auf dem Podium. Nicht nur für Girmay sondern auch für sein Team ist das der bislang größte Erfolg.
16:22:13
Nils Politt ist im Rennen. Der deutsche Zeitfahrmeister wird auch bei den Olympischen Spielen starten - aber nur gemeinsam mit Maximilian Schachmann im Straßenrennen.
16:19:38
Für Vauquelin wird an der ersten Zeitnahme ein Rückstand von 50 Sekunden auf Martinez angezeigt. Diese Zeit ist aber erst einmal unter Vorbehalt.
16:14:34
Offenbar gibt es aber einen Fehler bei der Zeitmessung: Nun gibt für Van Moer eine neue Zeit - 2'07'' Minuten langsamer als Martinez. Aber auch für Bissegger wird nun ein sehr großer Zeitabstand angezeigt.
16:11:39
Brent Van Moer (LTD) ist der erste Fahrer, der Martinez heute Paroli bieten kann: Er unterbietet seine Bestzeit an der ersten Zeitnahme um 38 Sekunden.
16:08:32
Bissegger passiert die erste Zeitnahme in La Turbie. Berghoch war er deutlich langsamer als Martinez und reiht sich momentan auf dem zweiten Platz mit fast 37 Sekunden Rückstand ein.
16:04:17
Victor Campenaerts steht an der Rampe bereit: ein weiterer Mitfavorit auf den Etappensieg. Zwei Mal war er bereits Europameister im Zeitfahren. Außerdem konnte er in diesem Jahr seine erste Tour-Etappe gewinnen.
15:59:21
Vauquelin wird Frankreich auch bei den Olympischen Spielen vertreten. Sowohl im Einzelzeitfahren, als auch gemeinsam mit Valentin Madouas, Christophe Laporte und Julian Alaphilippe im Straßenrennen.
15:56:59
Kévin Vauquelin geht ins Rennen. Beim ersten Zeitfahren dieser Tour erreichte er einen starken sechsten Platz - nachdem er zuvor bei seiner Tour-Premiere gleich schon eine Etappe gewinnen konnte.
15:54:02
Martinez benötigte für die 33,7 Kilometer insgesamt 48'24'' Minuten - das bedeutet einen Schnitt von 41,77 km/h.
15:51:50
Martinez ist im Ziel und behauptet auch hier die Bestzeit mit fast drei Minuten Vorsprung auf Matej Mohoric.
15:49:13
Straßen-Weltmeister Mathieu Van der Poel ist im Rennen - heute ausnahmsweise mal nicht im Regenbogentrikot. Denn bei einem Zeitfahren trägt dieses Trikot der amtierende Zeitfahr-Weltmeister. Und das ist Remco Evenepoel. Er startet erst in knapp drei Stunden.
15:47:52
Auch an der dritten Zeitnahme ist Martinez mit deutlichem Abstand der schnellste - fast drei Minuten nimmt er der Konkurrenz ab.
15:44:49
An den ersten beiden Zeitmesspunkten hält Lenny Martinez die Bestzeit. Mit Stefan Bissegger geht jetzt aber einer der Spezialisten in dieser Disziplin auf die Strecke. Wackelt dann die Bestzeit? Man muss allerdings bedenken, dass die heutige Strecke mit der Bergwertung dem Schweizer nicht unbedingt auf den Leib geschneidert.
15:36:57
Cavendish biegt in Nizza auf die Zielgerade ein: Er genießt die letzten Meter, klatscht sogar noch während der Fahrt mit den Fans ab. Er wird heute Abend noch einmal aufs Podium kommen, um für seinen Tour-Rekord von 35 Etappensiegen geehrt zu werden.
15:34:20
Zum achten Mal ist das Fürstentum Monaco Etappenort bei der Tour, das letzte Mal gastierte sie 2009 hier. In besonderer Erinnerung wird der Zweikampf zwischen Jacques Anquetil und Raimond Poulidor bleiben: 1964 lieferten sich die beiden auf der Asphaltbahn des alten Stadions Louis II. ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sprint.

Als Poulidour die vermeintliche Ziellinie überquerte, warf er jubelnd die Arme in die Luft – er hatte aber übersehen, dass noch eine ganze Runde zu fahren war, so dass Anquetil und 20 weitere Fahrer an ihm vorbeirauschten.

Ansonsten lebt Monaco auch abseits der Tour ganzjährig im Rhythmus der Sportereignisse: Rallye Monte-Carlo, Formel 1, Tennis, Fußball, Leichtahtletik etc. – ein Ereignis jagt das nächste.
Monaco (IMAGO / Dreamstime)
15:33:18
35 Fahrer sind in Monaco mittlerweile von der Rampe gerollt - und damit ein Viertel des Pelotons.
15:29:22
Martinez ist der zweitjüngste Fahrer im Peloton und gilt als eine der französischen Rundfahrthoffnungen für die Zukunft. Er konnte in diesem Frühjahr mehrere schwere Eintagesrennen gewinnen, bei der Katalonien-Rundfahrt wurde er bester Jungprofi.
15:25:53
Lenny Martinez erreicht die erste Zeitnahme und liefert eine erste Referenzzeit ab: Mit 21'20'' Minuten ist er auf den ersten 11,2 Kilometern 1'40'' Minuten schneller als der bisher beste Fahrer dort.
15:23:38
Vor Ackermann ist jetzt aber erst einmal Girmay auf die Strecke gegangen. Er muss jetzt nur noch in vernünftiger Zeit durchkommen und wird das sicherlich auch ein wenig genießen.
15:22:07
Gleich kommen drei deutsche Starter in kurzer Reihenfolge hintereinander: Zuerst Ackermann, dann Nico Denz und direkt darauf Nikias Arndt.
15:19:02
Der letzte deutsche Etappensieg liegt bereits drei Jahre zurück. Damals gewann Nils Politt eine Etappe als Ausreißer. In diesem Jahr erbrachte er vor allem wichtige Helferdienste für den designierten Toursieger Pogacar. Dafür wurde Politt auch zum wichtigsten Helfer der dritten Tourwoche gekürt.
15:16:45
Für die deutschen Fahrer verlief die Tour nicht so erfolgreich. Ackermann konnte bei seiner Tour-Premiere zwar mehrere Top-Ten-Platzierungen einfahren, darunter drei Dritte Plätze. Philipsen und Girmay waren in diesem Jahr aber einfach stärker.

Top-Ten-Platzierungen gab es auch für Phil Bauhaus. Bei der letzten Sprinteretappe fuhr er sogar auf den zweiten Platz vor. Einen Sieg konnte er aber auch nicht feiern.
15:11:45
Als erster deutscher Fahrer geht nun John Degenkolb auf die Strecke.
15:07:21
Die anderen Etappensieger waren Romain Bardet, Kévin Vauquelin, Mark Cavendish, Dylan Groenewegen, Remco Evenepoel, Anthony Turgis, Jonas Vingegaard, Richard Carapaz und Victor Campenaerts.
15:05:44
Philipsen ist neben Girmay und Pogacar auch der einzige Fahrer, der mehrere Etappen gewinnen konnte. Für Girmay waren es auch drei Erfolge, für Pogacar fünf Etappensiege.
15:03:47
Jasper Philipsen geht ins Rennen. Nach einem etwas schwierigen Start in die Tour konnte er noch große Erfolge feiern. Drei Etappensiege, zwei Mal Platz zwei: Alpecin - Deceuninck kann mit dieser Tour sehr zufrieden sein, auch wenn Philipsen das Grüne Trikot nicht verteidigen konnte.
Philipsen
15:00:19
Die einzigen Teams, die noch komplett vollzählig sind, sind Team Visma | Lease a bike, Uno-X Mobility und TotalEnergies.
14:59:13
Die meisten Ausfälle musste das Team Astana hinnehmen - mit Morkov, Lutsenko, Gazzoli und Fedorov ist das halbe Team vorzeitig heimgereist. Drei Ausfälle gab es jeweils bei Cofidis (Herrada, Izagirre, Renard) und Team dsm-firmenich PostNL (Eekhoff, Jakobsen und Welten).
14:55:53
Insgesamt 141 Fahrer nehmen dieses Abschlusszeitfahren noch in Angriff, 35 Fahrer haben die Tour aus den unterschiedlichsten Gründen vorzeitig beendet.
14:53:38
Acht Fahrer sind bereits gestartet, darunter auch Dylan Groenewegen - einer von mehreren Sprintern in dieser Anfangsphase des Zeitfahrens. Nach drei Wochen Tour mit mehreren schweren Bergetappen liegen sie erwartungsgemäß am Ende des Klassements. Und da in umgekehrter Reihenfolge des Klassements gestartet wird, machen sie halt den Anfang.
Groenewegen
14:49:14
Und da wir gerade bei historischen Ereignissen sind: Auch Zeitfahren am letzten (Wettkampf-)Tag der Tour haben schon mehrfach Geschichte geschrieben. Pogacar zum Beispiel gewann vor vier Jahren seine erste Tour de France, in dem er das Zeitfahren auf der 20. Etappe mit großem Vorsprung gewann und dem damaligen Leader Roglic 1'56'' Minuten abnahm.
14:44:41
Auf der fünften Etappe in Saint Vulbas ist Cavendish das gelungen, was ihm wohl nur noch wenige zugetraut hatten: Im Radsport-Rentenalter von 39 Jahren hat der Brite noch einmal eine Tour-Etappe gewonnen, die 35. in seiner Karriere. Damit hat er Eddy Merckx überholt und ist alleiniger Rekordhalter bei der Tour.
14:42:06
Unterdessen ist das Zeitfahren gestartet: Ballerini ist bereits auf der Strecke, nun startet ein weiterer Fahrer, der bei dieser Tour Geschichte geschrieben hat: Mark Cavendish.
Cavendish startet als Erster
14:41:24
Geschichte geschrieben hat auch der Eritreer Biniam Girmay, der als erster Schwarzer Afrikaner ein Wertungstrikot bei der Tour de France gewinnt. Das hat er gestern noch einmal ausführlich mit dem Team zelebriert.
14:39:35
Für Carapaz war es insgesamt eine außergewöhnliche Tour - denn zu den Erfolgen kommen noch der eine Tag im Gelben Trikot zu Beginn der Rundfahrt und dann der Etappensieg auf der 17. Etappe. Carapaz hat damit Geschichte geschrieben.
14:34:04
Es ist nicht nur eine ehrenvolle Auszeichnung, es lohnt sich auch finanziell: Der kämpferischste Fahrer erhält 20.000 Euro Preisgeld. Weitere 25.000 Euro kann Carapaz einstreichen als Gewinner des Bergtrikots. In der Regel gehen die Preisgelder in die Mannschaftskasse und werden unter allen Teammitgliedern inklusive des Staffs geteilt.
14:30:15
Eine Entscheidung ist schon vor dem Start des Zeitfahrens gefallen: Jury und Zuschauer wählten Carapaz zum "Super-combative" - dem kämpferischsten Fahrer der Tour. Carapaz war neben Abrahamsen auch der einzige Fahrer, der zweimal die Tageswertung als kämpferischster Fahrer gewinnen konnte.
14:26:48
Um 14.40 Uhr rollt als erster Fahrer Davide Ballerini von der Rampe. Die Top Ten geht erst gegen 18.30 Uhr auf die Strecke.
14:24:32
In Monaco ist alles bereitet für das Zeitfahren. Die Rampe für den Start steht dort, wo sonst der legendäre Formel 1-Grand Prix auf dem Stadtparcours startet.
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In diesem Jahr sind die Abstände allerdings so groß, dass auf dem Podium keine Änderungen mehr erwartet werden. Aber es geht ja noch um einen prestigeträchtigen Etappensieg.

Pogacar führt die Gesamtwertung mit mehr als fünf Minuten Vorsprung an:

1. Tadej Pogacar
2. Jonas Vingegaard + 5'14''
3. Remco Evenepoel + 8'04''
4. Joao Almeida + 16'45''
5. Mikel Landa + 17'25''
6. Adam Yates + 21'11''
7. Carlos Rodriguez + 21'12''
8. Matteo Jorgenson + 24'26''
9. Derek Gee + 24'50''
10. Giulio Ciccone + 25'48''
14:20:35

Herzlich Willkommen zur 21. und damit letzten Etappe der Tour de France 2024. Erstmals in ihrer 121-jährigen Geschichte endet die Tour de France nicht in Paris. Wegen der in wenigen Tagen startenden Olympischen Spiele in Paris wurde mit Nizza ein neues Ziel gefunden. Und erstmals seit dem legendären Showdown zwischen Greg Lemond und Laurent Fignon 1989 endet die Frankreich-Rundfahrt wieder mit einem Zeitfahren. Damals fuhr Lemond Fignon noch aus dem Gelben Trikot und gewann mit acht Sekunden Vorsprung.